ÖG @ ÖKT – Das Ökumenische Gymnasium auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003
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[Grafik: Karikatur zur Ökumene]
Abendmahlsstreit im Ökumenischen Rat der Kirchen



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Im Gästebuch ist genügend Platz für deine Meinung, Ideen, Geschichten, Erlebnisse, Wünsche und Fragen.



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[Foto: Der diesjährige Kirchentag wurde am Brandenburger Tor eröffnet]
Der diesjährige Kirchentag wurde am und ums Brandenburger Tor mit einem Gottesdienst eröffnet. Zu dem anschließenden „Abend der Begegnung“ fanden sich Unter den Linden 400.000 Menschen ein.



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Der erste Ökumenische Kirchentag endete vor 5465 Tagen am 1. Juni 2003. Seit dem Schlussgottesdienst vergingen 7.874.447 Minuten (das sind 131.241 Stunden).




Archiv21. 5. 2018
Im Archiv sind alle News zu finden, die nicht zu den drei aktuellsten gehören und somit nicht mehr auf der Startseite angezeigt werden können.
Zur Zeit befinden sich 21 News im Archiv.


ÖG @ ÖKT als Präsentation9. 10. 2003
Zur Weitergabe unserer Erfahrungen und Darstellung der Ergebnisse unserer Kirchentagsfahrt haben wir eine Präsentation erstellt, die auf mehreren Veranstaltungen unserer Schule und der Bremischen Evangelischen Kirche zu sehen war. Die einzelnen Seiten dieser Präsentation können nun in der gleichnamigen Rubrik betrachtet werden. Zusätzlich zu den Webversion ist nun auch die selbstlaufende, animierte Originalversion (im Format PPS für Microsoft Powerpoint) abrufbar.

Lob und Kritik zur Präsentation wie zur gesamten Webseite nehmen wir nach wie vor gerne entgegen – erreichbar sind wir per Email und auf dem Postwege.

Zum Weiterlesen: Die Rubrik „Präsentation“Autor: Philipp


Sechste „Nacht der Jugend“ in Bremen4. 10. 2003
Am 4. November findet im Bremer Rathaus ab 18 Uhr die sechste „Nacht der Jugend“ statt. Mit der Veranstaltung erinnern seit 1998 jedes Jahr mehrere Tausend junge Menschen aus Bremen, unter ihnen viele Schülerinnen und Schüler, an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Damals demütigten, verfolgten, quälten und ermordeten die Nationalsozialisten ihre jüdischen Mitbürger und zerstörten deren Synagogen und Eigentum.
Mit der „Nacht der Jugend“ stellen sich das Bremer Rathaus und der Veranstaltungskreis der historischen Verantwortung. Man versucht, neue Wege zu beschreiten, um diese Verantwortung mit vielen jungen Menschen zu teilen.

In diesem Jahr, in dem die „Nacht der Jugend“ unter dem Motto „Mensch – Prädikat wertvoll“ steht, wird es neben Ausstellungen, Musik und vielen prominenten Gästen auch wieder Diskussionen mit Menschen aller Altersgruppen geben.

Zum Weiterlesen: Offizielle Webseite der „Nacht der Jugend“Autor: Philipp


Weltkirchenrat wählt neuen Vorsitzenden aus Afrika8. 9. 2003
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat auf seiner Tagung Ende August / Anfang September in Genf den methodistischen Pfarrer Samuel Kobia (56) aus Kenia. Damit geht die Ära des deutschen Theologieprofessors Konrad Raiser zu Ende. Kobia wird der erste Afrikaner sein, der den ÖRK leitet. Raiser hatte erst jüngst auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin Rückblick auf die Geschichte der Ökumenischen Bewegung gehalten und zu deutlich stärkerem ökumenischem Engagement der Kirchen und der Basisgruppen aufgerufen. Kobia steht angesichts der Spannungen im ÖRK vor großen Herausforderungen.

Zum Weiterlesen: http://www2.wcc-coe.org/pressreleasesge.nsf/index/pr-cc2003-20g.htmlAutor: F.P.


Bericht von J.T.31. 8. 2003
Bericht von J.T.,
Lehrer, Ökumenisches Gymnasium,
über den 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003


Ich hatte ja keine Ahnung.
Ich hatte ja wirklich keine Ahnung, was mich auf dem ÖKT erwarten würde, selbst im Bus nach Berlin nicht.
Gut, ich war schon auf mehreren Kirchentagen gewesen (einen „frommen“ Kirchentag „unter dem Wort“ und einen Katholikentag (!) inklusive) , aber noch nie auf einem ökumenischen – nicht ganz überraschend: es war der erste – und auch noch so unvorbereitet: ich hatte vorher nicht einmal die Zeit gefunden, das Buch (!) mit den Veranstaltungsankündigungen auch nur aufzuschlagen.

Ich war auch schon mit diversen SchülerInnengruppen aus den verschiedensten Schulen und Altersstufen und zu den unterschiedlichsten Anlässen unterwegs, aber noch nie mit einer so gemischten Gruppe (Jahrgangstufen 9 – 13) mit so vielseitigen Interessen (in fast jeder Kirchentagsveranstaltung hätte jemand von uns sitzen wollen, schien mir).

Mir persönlich fiel wegen des (nicht unerwiderten ) Desinteresses der dafür eigentlich vorgesehenen Studentin die „Beaufsichtigung“ der fünf Teilnehmerinnen aus der Ökumene -AG der 9. Klasse zu. Wir haben dann schnell aus den jeweiligen Nöten eine Tugend gemacht: wenn die Schülerinnen schon mit einem ihnen fremden (!) Lehrer (!!) herumziehen mussten, dann konnten sie zumindest bestimmen, wohin es gehen sollte – wobei mir durchaus ein Vorschlagsrecht eingeräumt wurde, dass allerdings überfüllter Veranstaltungen wegen nicht zum Tragen kam.

Und so verdanke ich Franziska, Imke, Natascha, Nike und Sukeyna (mindestens) dreierlei:
Zum einen einen für mich ziemlich gruseligen Abend mit „Sacro-Pop“- Musik in der Waldbühne. Gruselig weniger, weil mir die Musikrichtung wenig zusagte (ich bevorzuge Blues, Soul – und an diesem Abend von der Bühne herab ausdrücklich und ausführlich verdammte Rockmusik gegenüber HipHop u.ä.m.); gruselig v.a. der abgründigen (Bekenntnis-)Inhalte wegen. (Typus: Wir erlösten sind / werden gerettet, alle anderen werden verdientermaßen zur Hölle fahren, und das ist gut so und für uns eine Grund tiefempfundener Dankbarkeit und Freude – eine so ergreifend schlichte und unterirdisch schlechte „Theologie“ habe ich lange nicht mehr über mich ergehen lassen müssen.)

Zum (ganz!) anderen wäre ich ohne diese 5 niemals am nächsten Tag zur Waldbühne zurückgekehrt, um den Dalai Lama zu sehen, da ich dort nach mancherlei Lektüre(n) wenig Neues und Weiterführendes erwarten konnte. Recht behalten - und weit gefehlt: Mit diesem Charisma (Ingredienzien: herzliche Freundlichkeit, warmer Humor, gedankliche Klarheit, schelmischer Witz) hat er mich beeindruckt wie seltenst sonst jemand. (Von einigen persönlichen Bekannten abgesehen, fällt mir da eigentlich nur Frère Roger aus Taize ein.) – Was seine Lehre betrifft, so war dieser Nachmittag das passende Gegengift zu den selbsternannten Aposteln des Abends zuvor, die allen (!) Andersgläubigen glückstrahlend das Jüngste Gericht und die diesem die obligatorisch folgende ewige Verdammnis versprochen hatten: Niemand möge sich mit anderen vergleichen, sondern sich mit sich selbst messen: alle seien, je für sich, gleich gut und richtig und wichtig. Jedem Lebewesen gehe es letztlich eigentlich nur darum, gut und erfüllt „glücklich“ zu leben. Und jeder Mensch möge versuchen, mit sich selbst ins Reine zu kommen. (oder zumindest mit sich, so wie man ist, leben zu lernen) und dabei andere, wo möglich, zu unterstützen, sie aber wenigstens nicht unglücklich zu machen. Am Ende bedankte er sich herzlich bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen und ihre Aufmerksamkeit trotz der sengenden Hitze und entschuldigte sich allen Ernstes bei allen, denen er vielleicht mangels neuer Erkenntnisse ("Wir sind alle gleich, alle Menschen, Sie und ich“) die Zeit gestohlen habe... mir nicht, dank Sukeyna, Nike, Natascha, Imke und Franziska.

Vor allem aber war die Zeit mit diesen Fünfen die – ohne Übertreibung – interessanteste, anregendste, spannendste, und lohnendste, die ich je mit mir bis dato völlig fremden Schülerinnen verbringen durfte, einfach hinreißend, umwerfend, wunderschön – und ich kann nur hoffen, dass ihnen meine Gesellschaft annähernd ähnlich gut getan hat wie die ihre mir – und dass es irgendwie weitergeht.
Außerdem gab es in Berlin Stunde um Stunde erquickende Bus- und Bahnfahrten, erhellende Nachtgespräche in der gastgebenden Grundschule, überraschende Wiedersehen, aberwitzig viele faszinierende Veranstaltungen und manches mehr; mir wurde sogar ein echtes Erweckungserlebnis zuteil: bei einer Gelegenheit habe ich mich kurz zum Ausruhen auf eine fst leere Wiese geleg, und als ich die Augen wieder aufmachte, fand ich mich umringt von einer fast repräsentativen Auswahl der TeilnehmerInnen dieses außergewöhnlichen Kirchentages: junge und alte Menschen, manche sommerlich(st) gekleidet, manche äußerst formell, ein Rollstuhlfahrer, zwei Mönche, eine kleine Gruppe Helferinnen und Helfer, u.a.m. – alle in gegenseitiger Toleranz auf diesem schönen Flecken Grün. Schön.

Einen Punkt möchte ich noch kritisch ansprechen: Ich halte es schlechterdings für eine Unding, wenn SchülerInnen eines Ökumenischen Gymnasiums, das sich ein christlich-religiöses Profil zuspricht, die an einem für alle anderen freien Wochenende freiwillig an einer fünftägigen Schulveranstaltung, Aufsicht und Regularien inklusive, teilnehmen, indem sie zum ökumenischen Kirchentag, den sie vorbereiten mussten, und nachher für alle Daheimgebliebenen in Wort, Bild, Ton und Internet darstellen müssen, nicht nur nicht für ein oder zwei Tage vom Unterricht befreit werden (wie unsere MitfahrerInnen im Bus), sondern auch noch im unmittelbaren Anschluss daran Klassenarbeiten und Tests zu schreiben haben. Wenn wir wirklich wollen dass Schüler und Schülerinnen initiativ werden und sich engagieren, dass sie motiviert und selbstorganisiert lernen und nicht nur Dienst nach Vorschrift machen, dann sollten wir sie dafür belohnen und nicht belasten.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die uns diese Fahrt ermöglicht haben, sowie bei den TeilnehmerInnen selbst samt F.P., ohne die sie allenfalls halb so schön gewesen wäre- ich hoffe auf eine Wiedersehen mit möglichst vielen von Euch; in zwei Jahren in Hannover, oder jederzeit in Hamburg!

Autor: J.T.


4. September 2003: Eröffnung der Ausstellung im Kapitel 831. 8. 2003
Am Donnerstag, dem 4. September 2003, wird um 18.00 Uhr feierlich die Ausstellung zum Ökumenischen Kirchentag im Kapitel 8 (direkt am Dom) eröffnet. Es werden auch der Bremer Bildungssenator Willi Lemke und der Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche, Pastor Zobeltitz, erwartet.
Auch wird es ein Wiedersehen mit Johannes Tsang geben, der sein Kommen angekündigt hat.

Die PowerPointPräsentation „ÖG @ ÖKT“ von Jan Philipp Fiedler und Ansgar Gilster wird in einer öffentlichen Premiere zum ersten Mal gezeigt werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrt – wir! – sind alle eingeladen zu kommen. Kommt zahlreich.

Gruß, Ferdinand Pals

Autor: F.P.


Grillfest im Garten der Waller Kirchengemeinde25. 6. 2003
Der Landesausschuss Bremen des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) lädt alle Bremer Teilnehmer des Ökumenischen Kirchentages zu einem „Kirchentags-Nachlese-Grillfest“ in den Garten der Waller Kirchengemeinde ein.

Man will mit dem Fest den KirchentagsbesucherInnen die Möglichkeit geben, andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer wiederzutreffen und Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen.
Mit anwesend sein wird Frau Bergerau, die in der Geschäftsstelle des DEKT in Fulda für die regionale Kirchentagsarbeit zuständig ist. Sie werde ihre Eindrücke von Berlin schildern, heißt es in der Einladung, die am Tag der Anreise nach Berlin mit den Lunch-Packs verteilt wurde.

Auf dem Grillfest sollen Kirchentagslieder gesungen, Fotos ausgestellt und Erlebnisse vorgestellt werden.
ÖG @ ÖKT wird eine Präsentation mit Texten und Bildern vorführen, in der neben den Erlebnissen und einem kurzen Programmüberblick auch die Webseite vorgestellt werden wird.

Das Grillfest findet am
Freitag, den 27. Juni, von
18.00 bis ca. 22.00 Uhr im
Garten der Waller Kirchengemeinde,
Ritter-Raschen-Straße 41, statt.
Für Getränke wird gesorgt, lediglich das Grillgut muss mitgebracht werden. Bei Regen findet die Veranstaltung im Saal statt.

Autor: Philipp


Kollekten brachten über 200.000 Euro24. 6. 2003
Bei der Kollekte im Abschlussgottesdienst des Ökumenischen Kirchentages wurden insgesamt 226.704,91 Euro für den Kampf gegen Aids in Afrika gesammelt. Das Geld kommt drei Projekten in Südafrika, Sambia und Sierra Leone zugute, die sich der Vorsorge gegen Aids und der Pflege von Infizierten widmen.

Außerdem wurden auf den dreizehn Eröffnungsgottesdiensten, die am 28. Mai zeitgleich in ganz Berlin stattfanden, 65.760,02 Euro für den Flughafensozialdienst Berlin-Schönefeld gesammelt; fast 60.000 Euro davon spendeten die Besucher des Gottesdienstes vor dem Brandenburger Tor.

Quelle: News auf der Webseite des ÖKT

Zum Weiterlesen: Die offizielle Webseite des Ökumenischen Kirchentages 2003 in BerlinAutor: Ansgar


CD zum Ökumenischen Kirchentag8. 6. 2003
Ein „akustischer Streifzug“ durch den Ökumenischen Kirchentag war bereits am Sonntag beim Abschlussgottesdienst vor dem Reichstag zu haben. Journalistinnen und Journalisten verfolgten im Auftrag des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) die einzigartigen Tage in Berlin. Ausschnitte aus dem vielfältigen Geschehen und ihre Eindrücke haben sie zu einem Hörfunk-Feature zusammengetragen. Die Reportage wurde am Samstag des Ökumenischen Kirchentages fertiggestellt und in der Nacht zum Sonntag mehrere tausend Mal kopiert. Aus Berichten, Originaltönen, Musik und Interviews entsteht ein informatives, facettenreiches und lebendiges Hör-Bild des unvergesslichen Ereignisses.

Gegliedert ist die vom Ökumenischen Kirchentag selbst herausgegebene Produktion in sieben „Dialoge“ über Ökumene, Spiritualität, Politik, Berlin, Religionen, Kultur und den „anderen Kirchentag“. Unter anderem sind auf die CD Originaltöne der gastgebenden Bischöfe, des Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers, von Annette Schavan, Henning Scherf oder dem Dalai Lama gepresst.

Die Compact Disc „Ökumenischer Kirchentag 2003. Ein akustischer Streifzug“ kostet sieben Euro und ist zu beziehen beim ÖKT-Shop, Postfach 028872, 10131 Berlin, Telefon 030/23455-127, Fax 030/23455-300, E-Mail shop@oekt.de oder im Internet über www.oekt.de/onlineshop; dort gibt es, wie auch unter rbb-kirchentag.de, zugleich weitere Informationen zum Inhalt der CD.

Quelle: News auf der Webseite des ÖKT

Zum Weiterlesen: Die offizielle Webseite des Ökumenischen Kirchentages 2003 in BerlinAutor: Ansgar


Pfarrer nach Empfangen des evangelischen Abendmahles vom Amt suspendiert4. 6. 2003
Der römisch-katholische Pfarrer Bernhard Kroll, der auf dem Ökumenischen Kirchentag in der Gethsemane-Kirche das evangelische Abendmahl empfangen hatte, wurde heute „vorläufig“ von seinen Aufgaben entbunden.
Der Eichstätter Bischoff Mixa, der zuvor ein längeres Gespräch mit Kroll geführt hatte, und seine Mitarbeiter in der Bistumsleitung sahen den im Kirchenrecht definierten Straftatbestand einer „verbotenen Gottesdienstgemeinschaft“ als erwiesen an. Sie betrachten das Handeln Krolls als besonders gravierende Straftat, da nur einen Monat zuvor von Papst Johannes Paul II. eine Enzyklika verabschiedet worden war, die Katholiken verbietet, gemeinsam mit evangelischen Christen an Abendmahlsfeiern teilzunehmen (siehe auch News Nr. 2).

In der Presseerklärung heißt es, Pfarrer Bernhard Kroll solle durch die Maßnahme „Gelegenheit zur Neubesinnung und zum Überdenken seines priesterlichen Selbstverständnisses gegeben werden“.
Nach Informationen des Berliner Tagesspiegel gingen bei der „Initiative Kirche von Unten“, die den Gottesdienst organisierte, Solidaritätserklärungen aus aller Welt für Kroll ein.

Zum Weiterlesen: Presseerklärung des Bistums EichstättAutor: Philipp


LIVE vom Ökumenischen Kirchentag in Berlin 200330. 5. 2003
Heute am dritten Tag des ÖKT 2003 sind wir nun endlich an einen Rechner gekommen. Hier in Berlin herrscht eine tolle Atmosphäre, die ganze Stadt ist von Kirchentagsbesuchern bevölkert; überall Bühnen, Konzerte, Plakate und tausende von Menschen. Großen Anklang fand der „Abend der Begegnung“. Die gesamte Innenstadt um das Brandenburger Tor, den Reichstag und Unter den Linden war voll von Menschen. Auf den zahlreichen Bühnen wurde musiziert, gesungen oder Theater gespielt. Die zahlreichen Veranstalter stellten sich und ihre Angebote vor und sorgten dabei auch für das leibliche Wohl aller.

Für heute planen wir unter anderem den Besuch verschiedener Museen (wie zum Beispiel das Jüdische Museum Berlin oder die Alte und Neue Nationalgalerie) sowie einer Veranstaltung mit dem Dalai Lama oder einer Musical-Aufführung

Zur Zeit befinden wir uns am Stand der Religionspädagogischen Plattform im Internet auf dem Messegelände (Halle 7.2b).

Zum Weiterlesen: Webseite des Rundfunk Berlin Brandenburg zum KirchentagAutor: Ansgar, Philipp


Mitarbeit erwünscht!21. 5. 2003
Um die Seite weiter zu füllen und damit noch interessanter zu machen, suchen wir dringend Leute, die sich beteiligen würden. Computer- oder Programmierkenntnisse sind nicht nötig!
Schreibt uns Texte, Meinungen, Hinweise, übt konstruktive Kritik oder schickt uns Bilder, Berichte und Vorschläge. Wer mag, kann immer Dienstags in den Computerraum des Ökumenischen Gymnasiums zu Bremen kommen, um dort mitzuarbeiten. Macht außerdem etwas Werbung für die Seite, so dass diese Webseite auch über die ÖG-Teilnehmergruppe hinaus bekannt wird.

Autor: Ansgar


Neue Rubrik: Bücher21. 5. 2003
Wie ihr sicher schon gesehen habt, gibt es eine neue Rubrik: „Bücher“. Dort stellen wir Bücher zu Themen wie Ökumene, Kirche, Religion etc. vor. Angegeben werden neben einer Beschreibung und (wenn möglich) einer Abbildung des Buchumschlages, alle Informationen wie Autor, ISBN-Nummer, Verlag und Preis. Falls ihr selbst ein Buch empfehlen möchtet, mailt an Jan Philipp oder mich. Schreibt eine Inhaltsangabe und eine Kritik zum Buch. Gebt alle weiteren Informationen an, die Ihr über das Buch habt. Wir werden es dann in die Rubrik aufnehmen.

Zum Weiterlesen: Die Rubrik „Bücher“Autor: Ansgar


Übersicht über das Programm19. 5. 2003
Mittwoch, 28. Mai 2003
18.00 Uhr: Zentraler Eröffnungsgottesdienst in Berlin-Mitte und zwölf weitere Gottesdienste zur Eröffnung im Stadtgebiet und in Potsdam
19.00-22.00 Uhr: Abend der Begegnung in Berlin-Mitte

Donnerstag, 29. Mai 2003 (Christi Himmelfahrt)
ab 8.30 Uhr: Katholische, evangelische und andere konfessionelle Gottesdienste
10.00 Uhr: Ökumenische Gottesdienste

Freitag und Samstag, 30. und 31. Mai 2003
8.00 Uhr: Gottesdienste am Morgen

Donnerstag bis Samstag, 29. bis 31. Mai 2003
9.00 Uhr: Bibelarbeiten
11.00-13.00 Uhr: Hauptvorträge, Foren, Podien Kunst, Kultur, Musik, Theater
13.00-14.00 Uhr: Mittagsgebete
15.00-18.00 Uhr: Hauptpodien, Foren, Podien Kunst, Kultur, Musik, Theater
11.00-18.00 Uhr: Agora, Zentren, Ökumenischer Kirchentag in der Stadt
19.00-22.00 Uhr: Thematische, kulturelle und geistliche Abendveranstaltungen, Feste und Feiern

Samstag, 31. Mai 2003
ab 18.00 Uhr: Katholische Eucharistiefeiern, evangelische Abendmahlsgottesdienste und Gottesdienste anderer Konfessionen in Berliner Gemeinden

Sonntag, 1. Juni 2003
10.00-11.30 Uhr: Ökumenischer Schlussgottesdienst

Quelle: Programmeinführung auf der offiziellen Webseite des ÖKT

Zum Weiterlesen: Das Programm des Ökumenischen KirchentagesAutor: Ansgar


Neue Rubrik: Die Checkliste15. 5. 2003
Aufmerksamen Betrachtern und regelmäßigen Besuchern der Seite wird es vielleicht schon aufgefallen sein: Die Rubrik „Verschiedenes“, die nur ein Platzhalter für eine eventuelle zusätzliche Rubrik war, ist der „Checkliste“ gewichen. Diese Checkliste soll euch beim Packen für den Ökumenischen Kirchentag helfen. Auf der Liste, die wir in den nächsten Tagen auch noch in ausgedruckter Form an alle Mitfahrenden verteilen werden, sind in verschiedenen Rubriken die wichtigen und unwichtigen Dinge vermerkt, die in Berlin benötigt werden.
Selbstverständlich ist es nicht notwendig, alle auf der Liste vermerkten Gegenstände mitzunehmen – wer nicht fotografieren will, braucht auch keine Kamera. Nur in der Rubrik „Unbedingt notwendig“ aufgelistete Dinge müsst ihr auf jeden Fall einpacken.
Die Liste wird ständig erweitert, sodass ihr am besten auf die gedruckte (und hoffentlich vollständige) Version wartet und die Online-Checkliste nur als kleine Hilfe zum Beginn nehmt.

Autor: Philipp


Abendgottesdienst zur Einstimmung auf den Kirchentag15. 5. 2003
Am Samstag, den 17. Mai 2003 findet um 18.00 Uhr in der Waller Kirche (Lange Reihe 78) ein Abendgottesdienst mit dem Titel „Ihr sollt ein Segen sein“ statt. Nicht zufällig sind Titel des Gottesdienstes und Motto des diesjährigen Ökumenischen Kirchentages identisch: Der Landesausschuss Bremen des Deutschen Evangelischen Kirchentages will in dem Gottesdienst auf den Ökumenischen Kirchentag einstimmen. Als musikalische Unterstützung wird der Gospelchor der Evangelischen Versöhnungsgemeinde singen.

Autor: Philipp


Informationstreffen im Forum Kirche13. 5. 2003
Am 12. 5. 2003 trafen sich alle Bremer Kirchentagsfahrer im "Forum Kirche".
Nach den Begrüßungsworten durch Herrn Pastor von Zobeltitz, dem Schriftführer der BEK, erläuterte Frau Lütgenhaar-Jäger von der Religionspädagogischen Arbeitsstelle die Details unserer Fahrt.
Des Weiteren wurde ein Kurzfilm vorgeführt, der vor zwei Jahren ursprünglich für den Evangelischen Kirchentag 2001 in Frankfurt werben sollte. In ihm erfuhren die Zuschauer einiges über die Motivation junger Leute, einen Kirchentag mitzuerleben und auch selbst mitzugestalten.
Nach einer kurzen Pause mit Laugenbrezeln und Getränken wurden die Tagungsmappen verteilt und die genauen Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie der Unterbringungsort bekanntgegeben.

Zum Weiterlesen: Schule und Kirchentag in BremenAutor: Ansgar


Treffen im Computerraum29. 04. 2003
Am Dienstag, dem 6. Mai 2003, treffen sich alle Kirchentagsfahrer des ÖG im Computerraum. Dort wird Jan Philipp die Website unserer Gruppe (www.oegnet.de) vorstellen.
Außerdem wird die News-Funktion erklärt und alle Mitfahrenden erhalten ihre persönlichen Zugangsdaten (Benutzername und Kennwort), sodass in Zukunft alle ihre eigenen Beiträge veröffentlichen können.
Die Einladung zu diesem Treffen erhält jede/r durch eine Email von Herrn Pals.
Interessierte können auch schon in der 5. Stunde in den Computerraum kommen, um sich ausführlich über die Website zu informieren.

Autor: Ansgar


Dorothee Sölle gestorben28. 04. 2003
Am 27. April 2003 verstarb Dorothee Sölle. Für viele Kirchentage war sie ganz prägend.
Ihren Lebensweg bezeichnete sie selbst als „nicht ganz ordentlich“. Sich selbst nannte sie ein „unartiges Kind“. Die Theologin wurde 1929 in Köln geboren und wuchs in einem bürgerlich-liberalen Elternhaus auf, in dem Bildung und Kultur mehr galten als Kirche und Religion. Mit sechzehn Jahren las sie Hölderlin, Shakespeare und Sophokles; mit der Bibel lebte sie erst später.
1949 begann sie alte Sprachen und Philosophie zu studieren. Dann wechselte sie – auch unter Einfluss des Zweiten Weltkriegs – zur evangelischen Theologie über.
In den letzten dreißig Jahren erschienen von ihr fünfunddreißig Bücher. Ihre Theologie ist nicht nur Argumentation, sondern auch Erzählung, Gedicht, Gebet – Theosophie.
In Deutschland erhielt sie nie einen Lehrstuhl. Von 1975 bis 1987 arbeitete sie am Union Theological Seminary in New York.
Als Schülerin schrieb sie in ihr Tagebuch: „Auf meinem Tisch liegt das Griechische Testament neben Jean Paul Sartres Fliegen. Was ist das Unheimliches, Tolles, Hohes, Tiefes, Gewaltiges, Großes?“
Für sie bedeutete Jesus die Richtschnur ihrer Theologie. Und das blieb so, auch wenn es Wandlungen ihrer Theologie gab (etwa in den letzten Jahren die Entdeckung der Mystik). Das Antlitz Jesu sah sie in all den gefolterten und den stumm Gemachten dieser Welt. Diese Wahrnehmung führte dazu, dass sie als Theologin immer wieder die Systeme an den Pranger stellte, die diese Opfer erzeugten: Militarismus, Imperialismus, Kapitalismus, Konsumorientiertheit.

R.G.



Der dritte weg

Wir sehen immer nur zwei wege
sich ducken oder zurückschlagen
sich kleinkriegen lassen oder
ganz groß herauskommen
getreten oder getreten werden

Jesus du bist einen anderen weg gegangen
du hast gekämpft aber nicht mit waffen
du hast gelitten aber nicht das unrecht bestätigt
du warst gegen gewalt aber nicht mit gewalt

Wir sehen immer nur zwei möglichkeiten
selber ohne luft zu sein oder andern die kehle zuhalten
angst haben oder angst machen
geschlagen werden oder schlagen

Du hast eine andere möglichkeit versucht
und deine freunde haben sie weiterentwickelt
sie haben sich einsperren lassen
sie haben gehungert
sie haben die spielräume des handelns vergrößert

Wir gehen immer die vorgeschriebene bahn
Wir übernehmen die methoden dieser welt
Verachtet werden und dann verachten
die anderen und schließlich uns selber

Lasst uns die neuen wege suchen
wir brauchen mehr phantasie als ein rüstungsspezialist
und mehr gerissenheit als ein waffenhändler
und lasst uns die überraschung benutzen
und die scham die die in den menschen versteckt ist


Dorothee Sölle




Nicht vergessen: Das Vorbereitungstreffen!26. 04. 2003
Alle Kirchentagsfahrer des ÖGs sollten das Vorbereitungstreffen nicht vergessen!
Es findet, wie es auch auf den Anmeldungsdokumenten steht, am Montag, den 12. Mai um 16 Uhr im Forum Kirche (Holler Allee 75) statt. Das Treffen ist verpflichtend!
Wir werden dort auf die anderen Gruppen, die mit uns nach Berlin fahren, treffen - unter anderem das Team des „Oasen-Café“ - und weitere Informationen über den Fahrtverlauf bekommen.

Zum Weiterlesen: „Schule und Kirche“Autor: Ansgar




Erwarten
[Foto: Margot Käßmann]
Die niedersächsische Landesbischöfin Margot Käßmann sprach über die Abendmahlsfrage.


Finden

Eine Übersicht über alle Rubriken der ÖG @ ÖKT-Webseite findest du in der Sitemap.



Übersehen

[Foto: Plakatwerbung des Ökumenischen Kirchentages]
Kaum zu übersehen war die Werbung für den ÖKT - aber leider nur in Berlin.



Verändern

Die letzten Änderungen wurden durchgeführt in den Rubriken Impressum, Kontakt und Startseite.



Wissen

[Grafik: Sondermarke des Ökumenischen Kirchentages]
Der Ökumenische Kirchentag bekam eine eigene Sondermarke zu 55 Cent.



Nachlesen

Alle, die eine Veranstaltung auf dem ÖKT 2003 nicht besuchen konnten oder den Text nochmal nachlesen möchten, können sich viele der Beiträge auf der offiziellen ÖKT-Webseite ansehen, herunterladen oder ausdrucken.



Ansehen

[Foto: Programmheft des Ökumenischen Kirchentages]
720 Seiten umfasste allein das Programm des ÖKT. Lesen kannst du es auf der Webseite des Ökumenischen Kirchen- tages.



Nachzählen
Insgesamt fuhren 25 Lernende oder Lehrende des ÖG nach Berlin. Davon sind 20 Schülerinnen, drei Schüler und zwei Lehrer.
Eine Liste mit allen Kirchentagsfahrern des ÖG findest du in der Rubrik „Die Gruppe“.


Leben
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden.
Philipper 4, 6


Copyright 2003 (Jan Philipp Fiedler und Ansgar Gilster) Weitere Informationen in Impressum und Disclaimer