ÖG @ ÖKT – Das Ökumenische Gymnasium auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003
[Quicklinks links ausrichten Quicklinks zentriert ausrichten Quicklinks rechts ausrichten Quicklinks ausblenden ]  Quicklinks:  Startseite · Tagesberichte · Hintergrund · Barrierefreiheit · Sitemap · Impressum

Überblicken


Einstellen

Schriftgröße:
ABCKlein
ABCNormal
ABCGroß
ABCSehr groß

Shortcuts anzeigen (Informationen).

Barrierefreie Version dieser Webseite aktivieren (Informationen).



Korrespondieren

Bei Fragen, Wünschen oder Vorschlägen:
oekt@oegnet.de



Suchen

Wer sucht, der findet. Auf oegnet.de zum Beispiel mit der Suchmaschine Google. Einfach das Suchwort in das untenstehende Feld eingeben und auf „Suchen“ klicken.





Verstehen

[Grafik: Karikatur zur Ökumene]
Die Schafe sind ihren Hirten in Sachen Ökumene weit voraus.



Dazulernen

Links zu Themen wie Kirche und Ökumene.



Betrachten

[Foto: Abschlussgottesdienst 1981 im Berliner Olympia-Stadion]
Auf dem letzten Berliner Kirchentag (1981) vor dem ÖKT fand der Abschlussgottesdienst im Olympia-Stadion statt.



Zurückblicken

Der erste Ökumenische Kirchentag endete vor 5612 Tagen am 1. Juni 2003. Seit dem Schlussgottesdienst vergingen 8.085.921 Minuten (das sind 134.765 Stunden).




Presse15. 10. 2018
Großer Auftritt, stiller Abgang

Gegen Ende des Ökumenischen Kirchentages hatte das gemeinsame Abendmahl seinen Platz als Aufregungsthema in den Medien geräumt, obwohl die größte Provokation noch anstand. Doch als am Samstagabend der fränkische katholische Pfarrer Bernhard Kroll in Talar, Rochett und Stola in einer evangelischen Abendmahlsfeier in der Berliner Gethsemanekirche Brot und Wein empfing, liefen die Abendnachrichten schon und waren bestimmt von Fußball und SPD-Parteitag.

Nun muss Kroll wohl mit Sanktionen rechnen. Noch im April hatte die päpstliche Enzyklika „Ecclesia de eucharistia“ an die katholische Auffassung erinnert, nach der Katholiken nicht am evangelischen Abendmahl teilnehmen dürfen und in der Regel auch Protestanten nicht an der katholischen Eucharistie. Denn für die Eucharistie ist das katholische Weihepriestertum ebenso konstitutiv wie die Zustimmung der Teilnehmenden zur katholischen Lehre. Die evangelischen Kirchen laden hingegen alle getauften Christen zum Abendmahl ein. Es gehe ihnen aber nicht darum – so die Formel, die die Einigung möglich machte –, den Partner mit einer Einladung zu belasten. Deshalb gab es im Kirchentagsprogramm selbst keine gemeinsamen Feiern. Erst daraufhin geben die Kirchengemeinde und zwei katholische Initiativen bekannt, dass in der Gethsemanekirche wechselseitig zum Abendmahl eingeladen werde.

Durch den Vollzug ist der Konflikt eingetreten, den beide Kirchen vermeiden wollten. Bei der Schlusspressekonferenz am Mittag klangen die Botschaften noch versöhnlich. Der katholische Kirchentagspräsident Hans-Joachim Meyer würdigte vor der Presse, dass die Veranstalter der Abendmahlfeiern sich an Vereinbarungen gehalten hätten. Das kann Tobias Raschke, der Pressesprecher der mitverantwortlichen Gruppe „Wir sind Kirche“, nicht verstehen: Es habe gar keine Vereinbarungen gegeben, sagt er.

Auch der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, legte die bis dahin bekannt gewordenen Probleme eher in die untere Schublade. Am Donnerstag hatte der Saarbrücker Dogmatiker Gotthold Hasenhüttl bei einem spektakulären ökumenischen Gottesdienst eine Eucharistiefeier abgehalten. Die Feier sei, wie Lehmann sagte, kirchenrechtlich „bewusst an der unteren Schwelle“ angesiedelt worden. Es sei nicht klar, ob das Sanktionen oder lediglich eine Mahnung nach sich ziehen müsse. Tatsächlich waren sich Fachleute nicht einig, ob sie als Eucharistiefeier oder lediglich als Gottesdienst zu werten sei, weil unter anderem die Einsetzungsworte abgewandelt wurden. Auch da widerspricht Raschke: In der Gethsemanekirche fand nach seiner Darstellung eine voll gültige Eucharistiefeier statt. Die veränderten Stellen lägen innerhalb des liturgischen Rahmens. Aber Hasenhüttl hatte ausdrücklich „alle“ zur Teilnahme eingeladen.

Ncht alle Besuchern des Ökumenischen Kirchentages zeigten an der Frage überhaupt Interesse. Ein Aussteller, der Material zum (evangelischen) Religionsunterricht anbot, wurde nach eigenem Bekunden kaum – und wenn, dann von Katholiken – nach der Konfession und überhaupt nicht nach Texten zum Abendmahl gefragt.

Autor: Wolfgang Thielmann
Quelle: Rheinischer Merkur
Vorheriger ArtikelZur ArtikelübersichtNächster Artikel


Erwarten
[Foto: Dorothee Sölle]
Die verstorbene Theologin und Schriftstellerin Dorothee Sölle war auch auf diesem Kirchentag eingeladen.


Handeln

Hinweise und Informationen zur Barrierefreiheit dieser Webseite.



Übersehen

[Foto: Plakatwerbung des Ökumenischen Kirchentages]
Kaum zu übersehen war die Werbung für den ÖKT - aber leider nur in Berlin.



Verändern

Die letzten Änderungen wurden durchgeführt in den Rubriken Impressum, Kontakt und Startseite.



Wissen

[Grafik: Sondermarke des Ökumenischen Kirchentages]
Der Ökumenische Kirchentag bekam eine eigene Sondermarke zu 55 Cent.



Nachlesen

Alle, die eine Veranstaltung auf dem ÖKT 2003 nicht besuchen konnten oder den Text nochmal nachlesen möchten, können sich viele der Beiträge auf der offiziellen ÖKT-Webseite ansehen, herunterladen oder ausdrucken.



Ansehen

[Foto: Programmheft des Ökumenischen Kirchentages]
720 Seiten umfasste allein das Programm des ÖKT. Lesen kannst du es auf der Webseite des Ökumenischen Kirchen- tages.



Nachzählen
Insgesamt fuhren 25 Lernende oder Lehrende des ÖG nach Berlin. Davon sind 20 Schülerinnen, drei Schüler und zwei Lehrer.
Eine Liste mit allen Kirchentagsfahrern des ÖG findest du in der Rubrik „Die Gruppe“.


Leben
Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.
Kolosser 3, 23


Copyright 2003 (Jan Philipp Fiedler und Ansgar Gilster) Weitere Informationen in Impressum und Disclaimer