ÖG @ ÖKT – Das Ökumenische Gymnasium auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003
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[Grafik: Karikatur zur Ökumene]
Abendmahlsstreit im Ökumenischen Rat der Kirchen



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[Foto: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]
Ein besonders eindrucksvoller Veranstaltungsort – die Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche



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Der erste Ökumenische Kirchentag endete vor 5551 Tagen am 1. Juni 2003. Seit dem Schlussgottesdienst vergingen 7.997.950 Minuten (das sind 133.299 Stunden).




Presse15. 8. 2018
Ungeliebte Aktionen

Großflächige Fotos von zerstückelten Föten, man kann auch sagen: ungeborenen Kindern, waren zu viel. Die katholische Initiative „Aktion Leben“ aus Abtsteinach im Odenwald musste die Agora, den Markt der Möglichkeiten auf dem Kirchentag, am zweiten Tag verlassen. Umso publikumswirksamer präsentierte sie ihre Bilder dann vor dem Haupteingang.

Nur dieses Mal fanden Journalisten eine Mitteilung auf grünem Papier für Stellungnahmen der Kirchentagsleitung vor: Wegen der Fotos sei die Aktion ausgeschlossen worden, nicht wegen ihrer Meinung, dass Abtreibung Mord sei. Vor allem Eltern mit kleinen Kindern hätten sich über die Bilder beschwert.

Walter Ramm, Leiter der üblicherweise sehr überzeugt auftretenden Gruppe, die nach eigenen Angaben 50 000 Mitglieder hat, zeigte sich entrüstet. Die Bilder waren es gar nicht, argwöhnte er. Sondern einige von der Aktion zitierte Lehraussagen der katholischen Kirche hätten nicht in die ökumenische Landschaft gepasst. Wer eine Schwangere bedränge, ihr Kind abzutreiben, oder ihr nicht helfe, mache sich schuldiger als eine Frau, die ihre Schwangerschaft aus Verzweiflung abbreche.

Auf einer ganz anderen Seite des Spektrums kam ebenfalls Aufregung auf. Hier aber freudige. „Die Resolution ist durch!“ – der Schrei und der Jubel unterbrechen alle Gespräche am Kirchentagsstand der Metropolitan Community Church, einer Gruppe von Gemeinden „nicht nur“ für Homosexuelle. Auch aus der Koje des „Lesbennetzwerks“ nebenan schallt Freudengeheul.

Resolutionen und das Verfahren dazu – das ist ein Erbe des Kirchentages aus den späten sechziger Jahren. Wer auf der Agora seinen Antrag registrieren lässt und auf offiziellen Listen 3000 Unterschriften sammelt, erfüllt die Voraussetzungen.

Der Text fordert „die volle Zulassung homosexuell lebender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sozialem und seelsorgerlichem Dienst innerhalb der katholischen Kirche“ und „die Feier und Segnung gleichgeschlechtlicher Paare beziehungsweise deren Lebenspartnerschaften im Rahmen eines Gottesdienstes beziehungsweise einer Eucharistiefeier“.

Zur Sicherheit wird zweimal gezählt. In einer Stunde läuft die Frist zur Einreichung ab. Sind die Voraussetzungen erfüllt, muss der Kirchentag die Resolution bekannt machen, auch wenn sie keine Äußerung des Kirchentages selbst, sondern nur der Initiatoren und Unterzeichner ist.

Nachfrage am Montag und Dienstag: Ist die Resolution nun durchgekommen? Die Initiatoren sind nicht erreichbar. Und der Sprecher des Kirchentages bedauert: Er weiß es nicht. Versehentlich wurden die Computerdateien gelöscht, und die Papiere liegen noch im Container auf einem Laster.

Autor: Wolfgang Thielmann
Quelle: Rheinischer Merkur
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[Foto: Henning Scherf]
Der amtierende Bremer Bürgermeister Henning Scherf gestaltete den Kirchentag mit.


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In der Rubrik Tagesberichte erzählen alle Kirchentagsfahrer unserer Schule von ihren Erlebnissen und Erfahrungen auf dem Ökumenischen Kirchentag und versuchen, ihn begreifbar zu machen.



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[Foto: Plakatwerbung des Ökumenischen Kirchentages]
Kaum zu übersehen war die Werbung für den ÖKT - aber leider nur in Berlin.



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[Grafik: Sondermarke des Ökumenischen Kirchentages]
Der Ökumenische Kirchentag bekam eine eigene Sondermarke zu 55 Cent.



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[Foto: Programmheft des Ökumenischen Kirchentages]
720 Seiten umfasste allein das Programm des ÖKT. Lesen kannst du es auf der Webseite des Ökumenischen Kirchen- tages.



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Insgesamt fuhren 25 Lernende oder Lehrende des ÖG nach Berlin. Davon sind 20 Schülerinnen, drei Schüler und zwei Lehrer.
Eine Liste mit allen Kirchentagsfahrern des ÖG findest du in der Rubrik „Die Gruppe“.


Leben
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Timotheus 1, 7


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