ÖG @ ÖKT – Das Ökumenische Gymnasium auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003
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Der erste Ökumenische Kirchentag endete vor 5469 Tagen am 1. Juni 2003. Seit dem Schlussgottesdienst vergingen 7.880.194 Minuten (das sind 131.337 Stunden).




Presse25. 5. 2018
Werbung für unseren Gott

Jeden Abend wieder, der spannende Thriller oder der witzige Spielfilm wird von einer Werbepause unterbrochen. Einer? Dutzenden. Jedenfalls von viel zu vielen. In Einzelfällen ist die Werbung allerdings sogar spannender als der Film, den man eigentlich gerade schaut. Geworben wird für alles. Vom Feinwaschmittel über das Auto der gehobenen Mittelklasse bis hin zum Joghurt und Designer-Parfüm. Neben den Produkten wiederholt sich auch noch anderes in den Spots. Immer wieder hört man die gleichen Stimmen, ähnliche Musik, schöne junge Menschen, die nur aus ihrem Körper und einer sexy Stimme zu bestehen scheinen und es wiederholen sich sogar die Motive. Das Paradies wird uns immer wieder versprochen und auch der Teufel lockt stets aufs Neue mit seinen Versuchungen aus der großen bunten Warenwelt. Gezeigt und angeboten wird, was gefällt.

Werbung reflektiert nicht nur unsere Lebenswelt, sie gestaltet sie auch. Denn was wir sehen, sollen wir haben. Vielfach wird dabei mit religiösen Motiven geworben. Begriffe und Formeln aus der Bibel werden zitiert um den Zuschauer anzusprechen. Religion und ihre Elemente sind im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft so nachhaltig gespeichert, dass selbst die relevante Zielgruppe von 14-49 Jahre, die heute keine Ahnung mehr vom Buch der Bücher und seinem Inhalt zu haben scheint, sie in der Werbung wieder erkennen. Durch kultische Präsentation erhalten Produkte eine religiöse Aura. Der Schein des Heiligen soll zum Kauf verleiten. Und es klappt. Der Erfolg dieser Werbespots geht sogar noch über die steigenden Verkaufszahlen des entsprechenden Produkts hinaus. Ungewollt und fast unmerklich leistet Werbung Bildungsarbeit am Bürger. Eben die, die von den Kirchen nicht erreicht werden, werden von der Werbung erreicht und lernen von ihr, was man früher noch in der Kirche aus der Bibel lernte. Grundlagen wie die Zehn Gebote oder Tatsachen über das Leben im Kloster lernen Fernsehzuschauer heute während der Zwangspausen in Thrillern und Spielfilmen.

Die Kirche könnte der Werbeindustrie hier also fast dankbar sein. Im Gegensatz dazu steht, dass viele Spots sexistisch sind oder sogar Nonnen diffamiert werden. Dergleichen ist und bleibt ein Dorn im Auge religiöser Christen.

Es bleibt also die Aufgabe, für die Kirche, den Dialog zur Werbung zu suchen – vielleicht mit dem Ziel, auch für sich selbst ein größeres Publikum zu finden.

Autor: Gesche Roy
Quelle: Yaez
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[Foto: Henning Scherf]
Der amtierende Bremer Bürgermeister Henning Scherf gestaltete den Kirchentag mit.


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720 Seiten umfasste allein das Programm des ÖKT. Lesen kannst du es auf der Webseite des Ökumenischen Kirchen- tages.



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Eine Liste mit allen Kirchentagsfahrern des ÖG findest du in der Rubrik „Die Gruppe“.


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Philipper 4, 6


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