ÖG @ ÖKT – Das Ökumenische Gymnasium auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003
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[Grafik: Karikatur zur Ökumene]
Die Schafe sind ihren Hirten in Sachen Ökumene weit voraus.



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[Foto: Abschlussgottesdienst 1981 im Berliner Olympia-Stadion]
Auf dem letzten Berliner Kirchentag (1981) vor dem ÖKT fand der Abschlussgottesdienst im Olympia-Stadion statt.



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Der erste Ökumenische Kirchentag endete vor 5469 Tagen am 1. Juni 2003. Seit dem Schlussgottesdienst vergingen 7.880.204 Minuten (das sind 131.337 Stunden).




Presse25. 5. 2018
Jugend meets Kirche

25 Grad im Schatten. Die Mittagssonne brennt und unter den Bäumen ist kein Platz mehr zum ausruhen. Deshalb kuscheln sich Julia, 16, und Sven, 19, zu den anderen auf den Holzboden über dem Berliner Tempodrom. Dort, in der Mitte Kreuzbergs und fernab vom Messegelände, weit weg von trockenen Diskussionsrunden und Bibel-Lesungen, befindet sich das „Zentrum der Jugend“. Aus den Lautsprecherboxen, die das ganze Gelände beschallen, ertönen die Sommerhits der letzten 20 Jahre und am Getränkestand kann man sich alkoholfreie Obstcocktails mixen lassen.

Auf dem Rasen sitzt eine Gruppe Jugendlicher, die sich ihr Mittagessen mit dem Campingkocher erhitzen. Und der Kuschelfaktor kommt hier auch nicht zu kurz: Überall küssende und flirtende Pärchen. Nebenan, auf dem Sportplatz, Basketball spielende Jungs.

Spielerisch erfahren die Teenies zum Beispiel bei der Aktion Mensch, wie man sich als Rollstuhlfahrer fühlt, oder wie die Gebärdensprache funktioniert. Die Sonne unterstreicht das allgemeine Empfinden der jungen Menschen, sie drückt genauso wie das strahlende Lachen der Teilnehmer die Lebensfreude und den Spaß am Kirchentag aus.

Unter „Kirchentag“ stellen sich viele etwas anderes vor. Vor allem die Erwachsenen würden sich von so einem bunten Treiben, wie es hier im Tempodrom stattfindet, nicht begeistern lassen. Ist das vielleicht der Grund, dass die Jugendlichen ihren eigenen Kirchentag bekommen haben? „Ja“, meint der 17-jährige Sven. „Wir haben andere Interessen als die Erwachsenen. Wir wollen einfach gerne Leute kennen lernen. Die Erwachsenen wollen sich über die Bibel informieren und an Diskussionsforen teilnehmen.“ Trotzdem kommt Religion im „Zentrum der Jugend“ nicht zu kurz: „Eben haben wir erst eine dreiviertel Stunde mit Leuten von ‚Gott ja, Kirche nein’ geredet“, erzählt Sven. Natürlich nicht im Rahmen einer Podiumsdiskussion, sondern in der Sonne und auf dem Holzboden.

Auch die 16-jährigen Laura und der gleichaltrige Christian aus Hamburg genießen die lockere Stimmung. „Zwischen den Erwachsenen und den Jugendlichen gibt es einfach zu wenig Gemeinsamkeiten“, meint Laura. „Die Prioritäten sind anders. Viele Jugendliche sind einfach hergekommen, um etwas von Berlin zu sehen, und nicht, um in irgendwelchen Räumen zu sitzen und Leuten zuzuhören“, ergänzt Christian seine Freundin. Außerdem seien da viele neue Standpunkte, mit denen die Erwachsenen nicht klar kommen würden, so die beiden Jugendlichen weiter. Auch die Diskussion über eine gemeinsame Eucharistiefeier oder die Kirchentagskondome: „Dass die hier nicht verteilt werden dürfen, verstehe ich nicht“, ärgert sich Christian. „Die Kirche soll doch nicht immer so altmodisch sein, sondern mit der Zeit gehen!“

In 20 Jahren, wenn die heutige Jugendgeneration erwachsen ist und die Fäden des Weltgeschehens in deren Händen liegen, könnte sich diese altmodische Einstellung der Kirche ändern. Oder auch nicht. Denn „diese Vorsätze fasst wohl jede junge Generation, und vergisst es im Alter wieder“, wie Sven befürchtet. Und selbst wenn nicht: Wer an der konservativen Einstellung der Kirche etwas ändern wolle, der komme da sowieso nie in höhere Positionen. Doch bei den Kirchentagen sei das anders, freut sich Sven: „Die werden nämlich nicht von denen da oben gemacht, sondern von uns – und wir Jugendliche werden dafür sorgen, dass es auf den Kirchentagen immer ein ‚Zentrum der Jugend’ geben wird.“

Autor: Tanja Born, Michael Metzger, Mareike Engels
Quelle: Yaez
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[Foto: Karl Kardinal Lehmann]
Kardinal Lehmann feierte am 1. Juni vor dem Reichstag den Schlussgottesdienst.


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In der Rubrik Tagesberichte erzählen alle Kirchentagsfahrer unserer Schule von ihren Erlebnissen und Erfahrungen auf dem Ökumenischen Kirchentag und versuchen, ihn begreifbar zu machen.



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[Foto: Plakatwerbung des Ökumenischen Kirchentages]
Kaum zu übersehen war die Werbung für den ÖKT - aber leider nur in Berlin.



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[Grafik: Sondermarke des Ökumenischen Kirchentages]
Der Ökumenische Kirchentag bekam eine eigene Sondermarke zu 55 Cent.



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Alle, die eine Veranstaltung auf dem ÖKT 2003 nicht besuchen konnten oder den Text nochmal nachlesen möchten, können sich viele der Beiträge auf der offiziellen ÖKT-Webseite ansehen, herunterladen oder ausdrucken.



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[Foto: Programmheft des Ökumenischen Kirchentages]
720 Seiten umfasste allein das Programm des ÖKT. Lesen kannst du es auf der Webseite des Ökumenischen Kirchen- tages.



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Insgesamt fuhren 25 Lernende oder Lehrende des ÖG nach Berlin. Davon sind 20 Schülerinnen, drei Schüler und zwei Lehrer.
Eine Liste mit allen Kirchentagsfahrern des ÖG findest du in der Rubrik „Die Gruppe“.


Leben
Wie soll ich dem Herrn vergelten all seine Wohltat, die er an mir tut?
Psalm 116,12


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