ÖG @ ÖKT – Das Ökumenische Gymnasium auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003
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[Foto: Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]
Ein besonders eindrucksvoller Veranstaltungsort – die Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche



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Der erste Ökumenische Kirchentag endete vor 5551 Tagen am 1. Juni 2003. Seit dem Schlussgottesdienst vergingen 7.998.061 Minuten (das sind 133.301 Stunden).




Presse15. 8. 2018
Ökumene Kock

Manfred Kock hat sein „Gethsemane“ längst hinter sich. Das gemeinsame Abendmahl von Protestanten und Katholiken, das am Donnerstag in der Gethesame-Kirche am Prenzlauer Berg für eine Menge Aufregung sorgte, ist für Kock nichts Neues. Schon in seiner frühen Jugend nahm der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an einem solchen Abendmahl teil. Zurzeit schließt er das jedoch für sich aus. „Ich nehme deutlicher wahr, was der katholischen Kirche möglich ist und was nicht“, sagt Kock. Er hält die „Grenzüberschreitung“ der „Kirche von unten“ für „nicht hilfreich“. „Das führt zu Verhärtung statt zu Veränderung.“

Kock spricht denn auch viel lieber über andere Probleme. „Die Spaltung der Christen verläuft nicht mehr an den Grenzen des 16. Jahrhunderts, sondern mitten durch die Kirche“. Es gebe die einen, die den Herrn „einen guten Mann sein lassen“ und den Sonntag wie jeden anderen Tag lebten. Auf der anderen Seite seien die Gläubigen, die die Botschaft Jesu für spannend hielten und sehen würden, dass „sie sich auswirken will: auf kirchliche Verantwortung für die kommenden Generationen, für den Frieden in dieser Welt, für den Kampf gegen Hunger, für Gerechtigkeit und gegen Folter“.

Welcher Christ nun zu welcher Seite gehört, das ist auf diesem Kirchentag nicht gerade leicht auszumachen. Denn äußerlich geben sich nur wenige mit umgehängten „Pace“-Flaggen oder Antikriegsplakaten als Friedensaktivisiten zu erkennen. Für Kock ist das kein Kriterium: „Das Friedenssymbol sind nicht die Fahnen, sondern die Menschen, die den Einsatz für Frieden für so selbstverständlich halten, dass sie das gar nicht immer auf der Zunge tragen.“

Dass der Papst mit seinen gefeierten Reden gegen den Irak-Krieg gezeigt hat, wie wichtig der Einsatz der Zunge jedoch sein kann, scheint auch Kock verinnerlicht zu haben. So kritisiert er die Bush-Administration im Nachhinein für den Irak-Feldzug: „Der Erfolg rechtfertigt nicht die Mittel. Es zeigt sich heute, dass die Bedrohungsszenarien nicht zugetroffen haben.“ Der Ratsvorsitzende sagt, er sei zwar froh, dass der Diktator weg ist. Aber es wäre „noch viel Spielraum gewesen, um mit Inspektionen das vermeintliche Bedrohungspotential zu erkunden.“ Sorgen bereiten ihm aber auch die „demokratischen Staaten, die mit Gangstern solange Geschäfte machen, wie sie ihnen nützlich erscheinen.“ Ein solcher Handel verschärfe Konflikte noch weiter.

Anders als Bundestagspräsident Wolfgang Thierse es bei der Eröffnung prophezeit hat, glaubt Manfred Kock jedoch nicht, dass die Haltung gegen den Krieg als die Botschaft dieses Kirchentages verstanden wird. „Das Ereignis selbst wird das sein, was hängen bleibt“. Die Besucher würden ihre Erlebnisse weitertragen. „Die nächsten Kirchen- und Katholikentage werden dann noch ökumenischer, noch offener sein.“

Autor: Jochen Markett
Quelle: Yaez
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Kardinal Lehmann feierte am 1. Juni vor dem Reichstag den Schlussgottesdienst.


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720 Seiten umfasste allein das Programm des ÖKT. Lesen kannst du es auf der Webseite des Ökumenischen Kirchen- tages.



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Eine Liste mit allen Kirchentagsfahrern des ÖG findest du in der Rubrik „Die Gruppe“.


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Römer 15, 13


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