ÖG @ ÖKT – Das Ökumenische Gymnasium auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003
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[Grafik: Karikatur zur Ökumene]
Abendmahlsstreit im Ökumenischen Rat der Kirchen



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[Foto: Menschenmenge auf einem Kirchentag]
Loveparade? - Nein, Kirchentag!



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Der erste Ökumenische Kirchentag endete vor 5380 Tagen am 1. Juni 2003. Seit dem Schlussgottesdienst vergingen 7.750.914 Minuten (das sind 129.182 Stunden).




Tagesberichte25. 2. 2018
Zu jedem der fünf Tage des Ökumenischen Kirchentages schrieben Schülerinnen und Schüler unserer Gruppe einen Bericht, damit sich auch diejenigen, die den Kirchentag nicht selbst miterleben konnten, einen Eindruck von all den Erlebnissen und der Faszination machen können, die ein solches Ereignis ausstrahlt.

1. Tag: Mittwoch, der 28. Mai
2. Tag: Donnerstag, der 29. Mai
3. Tag: Freitag, der 30. Mai
4. Tag: Samstag, der 31. Mai
Bericht von J.T. (Lehrer)


Erster Tag (Mittwoch, der 28. Mai)25. 2. 2018
Der erste Abend, den wir auf dem Kirchentag in Berlin verbrachten, war geprägt von zahlreichen Versuchen des Zurechtfindens und Erforschens der (Stadt-)Teile Berlins um das Brandenburger Tor, das durch die großen Massen erschwert wurde, in denen wir uns fortbewegten.
Nach einigen Unstimmigkeiten und Frustrationen über nicht erreichte Veranstaltungen war ein aufmunternder und sehr positiver Bestandteil unseres ersten Abends der Besuch eines Playbackkonzertes einiger Nonnen, die gewagte Tanzeinlagen zeigten und so die Menge erfreuten, die begeistert mitsang, und durch mehrere Zugaben unsere Laune stark in die Höhe beförderten.
Ein weiterer belustigender Aspekt bestand darin, dass auf der Bühne ausschließlich unechte Nonnen vertreten waren und neben uns im Publikum zwei durchaus amüsierte, waschechte Nonnen standen.
Wir hörten ebenfalls das Rockkonzert einer Band, deren Fans aufgrund des etwas (im wahrsten Sinne des Wortes) abgedrehten Tanzstiles ohne Schwierigkeiten auszumachen waren.

Wir bestaunten den französischen und den deutschen Dom von außen und nahmen uns vor, beide im Laufe der Tage in jedem Falle auch von innen zu betrachten, da wir uns von den veröffentlichten und (wie sich später herausstellte) unstimmigen Öffnungszeiten irritieren ließen.
Des Weiteren nahmen wir an dem Gottesdienst teil, auf fast jeder Bühne in Berlin veranstaltet wurde und gewannen einen ersten Eindruck von der unglaublichen Atmosphäre des Kirchentages.
Die vielen aufgebauten Stände, abgesperrten Straßen und unbeschreiblichen Massen an Menschen aller Altersgruppen waren für uns eine große Überraschung.
Wir hörten ein Gospelkonzert und gönnten uns im Anschluss bei Starbucks einen wohlverdienten Kaffee nach einem anstrengenden, aber durchaus positiven Tag, an dem wir auch abends um 22.00 Uhr erfreulicherweise noch in T-Shirts herumlaufen konnten und trotz Übelkeit und Fieber eines unserer Gruppenmitglieder viel Spaß hatten und froh waren mitgekommen zu sein.
Johanna, Imke, Susanne, Julia




Nach einer gut fünfstündigen Fahrt mit dem Bus kamen wir um 16.00 Uhr in unserem Quartier in der Carl-Schurz-Grundschule in Berlin-Spandau an, in der wir die nächsten vier Tage übernachteten und Frühstück bekamen.
Nach dem Auspacken machten wir uns alle sofort auf den Weg zum ökumenischen Eröffnungsgottesdienst, von dem wir aufgrund der verrückten Verkehrssituation - passend zum Thema des Kirchentages - nur noch den Segen mit bekamen. Auf dem anschließenden „Abend der Begegnung“ trafen sich über 100.000 Christen aller Konfessionen zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz.

Mit ein paar anderen machten wir uns auf den Weg zum Berliner Dom und zur St. Hedwigs Kathedrale, von denen wir uns wegen der wunderschönen Gestaltung kaum trennen konnten, um erste Bilder und Eindrücke zu sammeln. Danach wollten wir den Reichstag besichtigen, vor dem jedoch eine so lange Menschenschlange stand, dass wir uns zurück in Richtung Unter den Linden begaben, um uns die vielen verschiedenen Stände der Gemeinden und Organisationen anzuschauen. Um 23.00 Uhr trafen wir uns alle wieder und fuhren gemeinsam zurück zur Schule.
Nathalie & Andrea


Zweiter Tag (Donnerstag, der 29. Mai)25. 2. 2018
Als wir am Morgen um 7:30 Uhr liebevoll von Herrn Pals geweckt worden waren, schliefen wir noch eine halbe Stunde weiter (trotzdem Danke :-) ).
Gegen Neun machten wir (Andrea, Nathalie, Laura, Cara und Anne) uns auf den Weg, um einen katholischen Christi Himmelfahrtsgottesdienst zu besuchen. Leider haben uns die Kirche und der Gottesdienst nicht gefallen. Dies lag hauptsächlich an der verstimmten Orgel und der nicht gerade ansprechenden Gestaltung der Kirche.

Nach diesem Schock begaben wir uns erstmal in Richtung Stadt, wo wir uns trennten. Andrea und ich gingen zum Messegelände, um uns die Podiumsdiskussion „Christ? Du musst ver-rückt sein!“ anzuschauen. Auf Grund der unübersichtlichen Ausschilderung des ICC und der Messe fanden wir uns um 11:00 Uhr zwar in Halle sieben, jedoch bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wem gehört die Welt – wer gestaltet die Welt?“ wieder. Nachdem Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga aus Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras, einen Vortrag über „Wem gehört die Welt?“ auf Spanisch gehalten hatte, konnten wir den Saal nach einer halben Stunde mehr oder weniger unauffällig verlassen. Unsere geplante Veranstaltung, die wir schließlich auf dem eigentlichen Messegelände doch noch gefunden haben, war wegen Überfüllung geschlossen und wurde auf offener Straße übertragen.

Nach einer Pause am Ernst-Reuter-Platz machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Podiumsdiskussion zur Technischen Universität, die den Titel „Maria aus evangelischer und katholischer Sicht“ trug. Die Veranstaltung lief sehr offen ab, da das Publikum häufig in die Gespräche mit einbezogen wurde und auch selbst aus eigenen Erfahrungen mit Maria berichten durfte. Interessant war, dass die Gesprächsrunden dadurch beendet wurden, dass die Podiumsleiterin zu singen begonnen hatte.

Im Anschluss fuhren wir zur Segens-Kirche, um uns die „Mass of Joy“ vom Gospelchor „Cantate '86“ anzuhören.
Zwei Stunden beeindruckende Musik fesselten uns, so dass wir die für danach geplante Veranstaltung auf Freitag verschieben mussten. Auf dem Weg zum „Friedenslicht aus Bethlehem“ trafen wir Herrn P., der uns für den Rest des Abends begleitete.

Auch wenn uns unsere erste Veranstaltung durch die Lappen gegangen ist und wir etwas mehr gelaufen sind als nötig gewesen wäre, können wir in guter Erinnerung auf diesen Tag zurückblicken, der uns alles in allem sehr viel Spaß gemacht hat.
Nathalie & Andrea




Wir hatten uns bereits im Vorfeld überlegt, wie wir unseren ersten Tag gestalten wollten und hatten uns auf eine Diskussion in der Messehalle geeinigt, welche das Thema „Religion in der Werbung“ behandelte.
„Feel the Spirit - enjoy yourself“: Wir fuhren mit Herrn P. bis zum Messegelände, wo wir uns von ihm trennten und - gestärkt durch überteuerte Croissants und Brötchen - über Umwege endlich in der Messehalle 8 ankamen, wo wir in der Lage waren, trotz vieler Besucher gute Plätze zu ergattern. Zu unserer Überraschung trat im Vorfeld eine Band namens „Baff“ auf, deren Musikgeschmack wir uneingeschränkt teilten.
Die Band heizte dem Publikum ungemein ein und das Gemeinschaftsgefühl wurde durch die gemeinsam gesungenen Parolen wie „Wir sind dabei, man!“ fast greifbar. Das Publikum, in dem alle Altersgruppen vertreten waren, wurde in Ekstase versetzt und zum Tanzen und Klatschen animiert. Zu unserer und wie sich herausstellte auch zur der großen Überraschung der Band, gingen uneingeschränkt die Arme gen Himmel und es wurden lautstark die leicht zu erfassenden Refrains mitgesungen.

Der anschließend folgende Vortrag bekam weitaus weniger Zustimmung, war aber von vielen Argumenten geprägt, welche im Kern aussagten, dass Religion in der Werbung in unserer Gesellschaft weitaus stärker vertreten sei, als man direkt wahrnimmt und die religiöse Bildung des „normalen“ Volkes dadurch in mancherlei Hinsicht größer ist als durch die Kirche. Es blieb jedem selbst überlassen, diese Meinung zu teilen oder ihr kritisch gegenüber zu stehen.
Hiernach folgte auf Basis dieses Vortrages eine Diskussion, welche wir uns bis zum Ende anhörten.

Nachdem wir lange Zeit etwas passiv herumsaßen, machten wir uns auf den Weg, nun endlich die Kirchen zu besuchen. Nach einer kleinen Stärkung bei Starbucks und aufgrund der unglaublichen Mittagshitze gröbsten Wasserschlachten besuchten wir zuerst den deutschen Dom, indem uns eine Ausstellung über die Geschichte Deutschlands, dessen Regierungen und Zerstörungen erwartete.
Nach Verlassen des deutschen Domes wollten wir auch den französischen Dom näher betrachten, konnten jedoch vorerst den Eingang nicht finden und unsere versuchten Vorstöße, das Innere des Domes zu erblicken, wurden immer wieder etwas unwirsch abgetan. Nach zahlreichen Versuchen gelangen wir endlich hinein, dort war jedoch gerade eine uns nicht interessierende Diskussion im Gange und so verließen wir den Dom und machten uns auf den Weg zur Waldbühne.

Dort sollte das „Power of Love“-Konzert stattfinden. Mit Unterstützung des Stadtplanes und eines Shuttlebusses gelangten wir zur Waldbühne, vor deren Toren sich bereits eine Vielzahl von Menschen eingefunden hatte, welche der prallen Sonne ausgesetzt waren und einige Male nach Sanitätern für ohnmächtig gewordene Menschen riefen.
Nach langer Wartezeit gelangten wir in die Waldbühne und sicherten uns einen Stehplatz nahe bei der Bühne. Wir tanzten und kreischten den gesamten Abend zu uns überwiegend unbekannten, aber teilweise sehr überwältigenden Acts und machten uns auf den Nachhauseweg, als die groß angekündigte Band B3 die Bühne betrat und sich unglücklicherweise in ihren Hosen verhedderten.
Wir gönnten uns diesmal bei McDonald's den auf den Beinen haltenden Kaffee und kamen erschöpft in unserer Herberge in Berlin-Spandau an.
Johanna, Imke, Susanne, Julia




Am Donnerstag den 29. Mai 2003 machten wir (Andrea, Nathalie, Cara, Anne und ich) uns direkt nach dem Frühstück und einer kurzen Besprechung mit Herrn P. auf den Weg zur katholischen Kirche in Spandau, wo wir an einer Eucharistiefeier teilnahmen. Da wir alle Protestanten sind und uns mit den Ansichten der katholischen Kirche zum Thema Abendmahl nicht recht anfreunden können, gefiel sie uns mit Ausnahme Nathalies nicht so gut.
Im Anschluss an den Gottesdienst fuhren Anne, Cara und ich mit dem Bus und der U-Bahn zum großen Fernsehturm, in dessen Nähe wir an einem Gospel-Workshop in der St. Marien-Kirche teilnahmen. Dieser Workshop gefiel uns sehr gut und so entschlossen wir uns, auch am nächsten Tag daran teilzunehmen.

Nach einem wenig abwecklungsreichen Mittagessen bei McDonald's fuhren wir wieder mit der U-Bahn bis zur Apostel-Paulus-Kirche, in der wir uns ein Gospel-Konzert („Come on, we Sing a Mess of Joy“) anhörten, das uns sehr ansprach. Musikalisch eingestimmt fuhren wir dann zu Brandenburger Tor, um uns zum Abschluss des Tages das Konzert der Gruppe Pur anzuhören.
Nachdem wir jedoch bereits anderthalb Stunden gewartet hatten von Hitze und Menschenmassen fast erdrückt wurden, gaben wir auf und fuhren nach einem Getränk in einem Café zurück in unsere Unterkunft in Spandau.
Laura


Dritter Tag (Freitag, der 30. Mai)25. 2. 2018
Aufgrund der Tatsache, dass wir für den Morgen leider keine uns interessierende Veranstaltung ausmachen konnten, die auch zu erreichen gewesen wäre, machten wir uns auf den Weg zum Kurfürstendamm, um die Gedächtniskirche zu besichtigen, die unserer Meinung nach einfach sehenswert ist.
Nach wiederholten Auseinandersetzungen mit dem verquerten U-Bahnnetz Berlins hatten wir unser Ziel erreicht und besuchten die überfüllte Kirche.
Im Anschluss besuchten wir ein nahe gelegenes Reggae Konzert, deren Mitwirkende uns sehr beeindruckten. Aufgrund der uns wiederum überwältigenden Hitze, betraten wir den sich in der Nähe der Bühne befindenden Brunnen, welcher uns zu einer sich ausweitenden Wasserschlacht einlud. Die Folge war, dass wir klitschnass waren und wieder einmal verständnislose aber auch belustigte Blicke von Passanten ernteten.
Die Wasserschlacht breitete sich auf die sich zuvor noch unter Kontrolle haltenden Personen aus, die sich ebenfalls in dem Brunnen befanden und die nach kurzer Zeit dann ebenso nass waren wie wir.

Nach Beendigung des Konzertes machten wir uns auf den Weg, den Kudamm hinunterzulaufen und bekamen Heliumluftballons von einem netten Mann, des O2-Shops geschenkt, deren Inhalt wir auf dem Gehsteig sitzend inhalierten, Strangers in the Night sangen und die Blicke der Passanten genossen. Nachdem wir die immer wiederkehrenden Lachkrämpfe verbannt hatten, machten wir uns auf den Weg zur nächsten U-Bahnstation, um in den Osten Berlins zu fahren und uns dort im Karussell-Theater, die Vorstellung „Die Welle“ anzusehen.

Als wir endlich, nach einem uns sehr lang erscheinenden Weg, dort eintrafen, kamen uns schon Menschen entgegen, welche behaupteten, dass Theater bereits jetzt (es war etwa 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung) völlig überfüllt sei und es keine Chance gäbe, mehr hineinzugelangen.
Wir setzten uns in eine nahegelegene Dönerbude und regten uns über den misslungenen Tag auf, an dem wir nicht in der Lage waren, die zahlreichen Angebote zu nutzen.
Nach Beendigung unseres Mahls stellten wir uns, unwissend, was uns erwarten würde, in eine lange Schlange, obwohl wir uns notgedrungen mit dem Gedanken anfreunden sollten, auch hier nicht hineinzukommen.

Mittlerweile hatten wir bereits unsere gute Laune wiedergefunden und kamen schließlich sogar auf die letzten Plätze. Was uns erwartete war ein sehr amüsantes Improvisationstheater, was den Tag lohnend machte und uns einige Lachkrämpfe bescherte. Trotz unerträglicher Hitze und schrecklicher Luft in einem überfüllten kleinen Raum ohne Fenster wurde die etwa zweistündige Veranstaltung zu einem gern erzählten Ereignis des gesamten Kirchentages.
Im Anschluss fuhren wir zum Alexanderplatz, suchten kurz das nahegelegene Burger King-Restaurant auf und machten uns auf den Weg zum Roten Rathaus, wo ein Gospelkonzert stattfinden sollte. Jenes löste bei uns keineswegs Euphorie aus und so verließen wir unseren Platz am Brunnen, um uns mit Kajal bemalten Rücken und Beinen, als „Mördteutschländler“ mit dem Bus auf den Nachhauseweg zu machen.

Wir fuhren nur in der Hoffnung, noch etwas von Berlin zu sehen in dem vollkommen überfüllten Bus, indem sich die Menschen in gestapelter Form befanden und die Luft sehr heiß war und immer weniger wurde. Gerade als wir uns in einem Teil Berlins befanden, den wir im Dunkeln nicht unbedingt zuordnen konnten, wurde gesagt, dass der Bus kaputt sei und alle doch bitte aussteigen sollten.
Es folgte ein Irrweg durch Berlin, aber mit Unterstützung einiger zwar ratlos scheinenden, aber sehr zuvorkommenden Pfadfindern fanden wir nach einem Gewaltfußmarsch zum Brandenburger Tor, wo gerade ein Konzert im Gange war, das den Großteil der Zuhörer wohl dazu animierte, eine überdurchschnittliche Menge Alkohol zu genießen.
Belustigt drängten wir uns durch die Massen und kamen schließlich vollkommen erschöpft an unserer U-Bahnstation an.
Leider fuhr unsere U-Bahn nicht bis zur Endhaltestelle und so mussten wir uns unserem Schicksal fügen und kamen nach rund zweieinhalb Stunden endlich übermüdet, aber dennoch gut gelaunt „zu Hause“ an.
Johanna, Imke, Susanne, Julia




Das Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum haben wir am frühen Morgen nicht mehr anschauen können, da unser geplantes Treffen durch einige zu spät Kommenden verschoben werden musste. Deshalb machten wir uns gleich auf den Weg zu dem Musical „Der Fall Jesu“ in der Passions-Kirche. Dieses Musical, das Jesus in der Welt von heute darstellen sollte, empfanden wir jedoch als abstoßend, nicht gelungen und unpassend. Die Art und Weise, in der Jesu Leben und Wirken auf die heutige Welt übertragen wurde stimmt mit dem heutigen Verhalten der Gesellschaft nicht mehr überein und auch die Kreuzigung wird heute nicht mehr praktiziert.

Als Nächstes stand auf unserem Plan die Podiumsdiskussion „Ein Glaube – eine Taufe – getrennt beim Abendmahl?“, die auf dem Messegelände stattfand. Die Veranstaltung war derart stark frequentiert, dass schon bereits nach kurzer Zeit auch die Übertragungshalle wegen Überfüllung geschlossen werden musste.
Es wurden die Unterschiede des evangelischen und katholischen Abendmahles diskutiert, wobei die evangelische Kirche der katholischen eine Verfälschung und andersherum die katholische der evangelischen eine Entleerung der Eucharistiefeier vorwirft. Weiterhin wurde über die Entwicklungen berichtet, wie sich der Streit um die unterschiedlichen Auffassungen des Abendmahles herauskristallisiert hat und was die Kirchen heute voneinander erwarten. Diese Podiumsdiskussion war interessant und hochkarätig besetzt – unter anderem mit der niedersächsischen Landesbischöfin Margot Käßmann, Bischof Dr. Gebhard Fürst und Prof. Dr. Harding Meyer.

Als eine SMS von Herrn P. einging, in der er das darauf folgende Treffen bestätigte, begaben wir uns in Richtung Sommergarten. Hier saßen wir die Zeit bis zu dem Gen Rosso Musical „Streetlight“, das unter dem Titel www.starkohneGewalt.de im Programmheft aufgeführt worden war, ab.
Es erzählt die Geschichte eines schwarzen Jungen, der sich in einem amerikanischen Ghetto für Gewaltlosigkeit und Liebe einsetzt. Seine Bemühungen enden mit dem Tod. Dieses Musical, welches das Publikum immer wieder in Bewegung brachte, war ein wunderbar gelungener Mix aus moderner Musik und Tanz.

Wieder zurück, löcherten wir Herrn T. und Herrn P. mit Fragen, die sich im Laufe des Tages angesammelt hatten. Daraus entwickelte sich eine interessante und lange Nacht, gefüllt mit mehr Informationen als wir eigentlich erhalten wollten, die trotzdem nicht überflüssig waren und durch die Art der Erzählung noch bis heute im Gedächtnis geblieben sind (Danke :-) ).
Nathalie & Andrea




Für Freitag hatten wir uns vorgenommen, noch einmal zum Gospelworkshop in der St. Marienkirche zu gehen, der uns Donnerstag schon sehr gut gefallen hatte. Also fuhren wir mit der U-Bahn zum Alexanderplatz. Der Workshop sollte erst um 14 Uhr beginnen und da wir etwas später als erwartet losgefahren waren, beschlossen wir, den ebenfalls geplanten Besuch der Gedächtniskirche auf einen Zeitpunkt nach dem Workshop zu verschieben.
Stattdessen genossen wir das gute Wetter im Alex am Fernsehturm und gingen etwas früher als den Tag zuvor in die Kirche, um uns einen guten Platz zu sichern. Der Workshop gefiel uns wieder ziemlich gut, da die Liederauswahl sehr gut war: Es wurden sowohl Lieder vom Donnerstag wiederholt als auch neue in kurzer Zeit erlernt.

Danach besichtigten wir die Gedächtniskirche, die uns allen gut gefiel. Wir hatten uns für den späten Nachmittag überlegt, das Jugendzentrum Tempodrom aufzusuchen, da die angebotenen Aktionen sehr vielversprechend klangen. Doch als wir ankamen, mussten wir schnell erkennen, dass auch Andere auf diese Idee gekommen waren. Da wir ziemlich müde waren, beschlossen wir, uns nicht in die Schlange der Wartenden zu begeben. So aßen wir noch schnell einen Salat und fuhren danach zurück in unsere Unterkunft. „Zuhause“ unterhielten wir uns noch eine Weile und gingen dann verhältnismäßig früh schlafen, sodass wir noch nicht einmal mehr die Rückkehr der restlichen Gruppe mitbekamen.
Cara


Vierter Tag (Samstag, der 31. Mai)25. 2. 2018
Für den Samstag hatten wir uns vorgenommen, das Musical „Joseph“ von Andrew Lloyd Webber anzusehen, das in der Passions-Kirche gespielt werden sollte. Also fuhren wir mit dem Bus und der U-Bahn los und fanden, nun schon geübt, die Kirche mit Stadt- und Fahrplan recht schnell.
Dort angekommen, konnten wir schon von Weitem die Menschenmassen sehen, die sich vor dem Eingang der Kirche, der praktischerweise auch noch von einem Bus und einem Lastwagen zugeparkt war, drängten.
Da wir nicht aufgeben wollten, warteten wir bis kurz nach 11.00 Uhr (als das Musical beginnen sollte), sahen jedoch bald wieder einmal das berühmte ‚Halle überfüllt' Schild und machten uns deshalb wieder auf den Weg.

Wieder bei der U-Bahnstation angekommen, überlegten wir uns, was wir nun machen konnten und wir entschieden uns für ein Konzert in einer kleinen Kirche im Osten Berlins, das erst gegen 14.00 Uhr beginnen sollte. So waren wir zuversichtlich, es wenigstens dorthin zu schaffen.
Die Zuversicht war jedoch unbegründet, da sich die Suche nach der Kirche als eine wahre Odyssee entpuppte, wobei es besonders erschreckend war, dass wir in Gegenden von Berlin kamen, in denen die Kirchentagsmenschenmassen, erkennbar an dem gelben Schal oder lilafarbenen Band, scheinbar nicht zu finden waren.

Erschöpft und fast am Ende unserer Kräfte fanden wir uns bei einem großen Schwimmbad wieder, wo es zu unserer Erheiterung ein Schild gab welches mit ‚Kindertransport' bezeichnet war. Dort ließen wir uns nieder, um uns auszuruhen und zu überlegen was zu tun war.
Da kein Kindertransport kam und es so schien, als ob wir uns wieder aufraffen müssten weiter zu gehen, beschlossen wir durch den Elan einiger unserer Gruppenmitglieder weiterzugehen und die Suche nach der Kirche noch nicht aufzugeben.
Als wir es fast schon nicht mehr glauben konnten, fanden wir die Kirche endlich, jedoch fast leer. Nur noch die gerade abbauende Band und zwei bis drei Zuhörer waren anwesend.
Da wir nicht so recht wussten was wir tun sollten, beschlossen wir erst einmal dort zu bleiben und in unserem Programm nachzulesen, ob wir in der Nähe eine interessante Veranstaltung finden könnten.

Während unserer Pause in der kleinen Kirche machten wir die Bekanntschaft mit einem jungen Mann mit dem wir eine knappe Stunde etwas plauderten.
Dann machten wir uns auf, da wir in der Nähe ein Jazzkonzert entdeckt hatten.
Glücklicherweise ließ sich dieses etwas leichter finden. Nachdem wir uns sicher waren, welche Tram wir nehmen mussten und dort angekommen waren, setzten wir uns in die Sonne und lauschten der entspannenden Musik, wobei wir fast einschliefen oder die Erschöpfung sich durch leichte Schwindelanfälle bemerkbar machte.
Nur wenige Gäste setzten sich in den Veranstaltungssaal, da das Wetter außerhalb des Hauses durch seinen blauen Himmel und strahlende Sonne die Menschen magisch anzog. Die Stimmung war folglich sehr entspannt und wir genossen die Gemeinschaft der vielen anderen Besucher um uns herum.
Da wir nicht wieder unter Zeitdruck geraten wollten und die Veranstaltung, die wir uns für abends ausgesucht hatten beim Brandenburger Tor stattfinden sollte, machten wir uns nach etwa 90 Minuten auf den Rückweg.

Wieder in der Ecke Friedrichsstraße / Unter den Linden angekommen, wo wir uns wieder wohler fühlten, weil wir uns dort auskannten, tranken wir noch einen Kaffee und aßen Bagels und Donuts zur Stärkung, um uns bald darauf nach regem (leicht belustigendem und verwirrendem) SMS-Kontakt mit Herrn P. beim Hotel Adlon zu treffen.
Da wir einige Zeit zu früh waren und dort warten mussten, bemalten wir uns abermals mit Kajal, zur Belustigung der Passanten. Als Herr P. und unsere Gruppe dann endlich zueinander gefunden hatten gingen wir eine andere Gruppe unserer Schule in der riesigen Menschenmenge suchen, die sich schon im Publikum des „Stimmen der Welt III“ Konzertes befanden.
Nach einer rhythmisch eindrucksvollen Darbietung der ‚Gumboots' und einer von uns weniger genossenen Moderation kamen endlich der von den meisten des Publikums lang ersehnte Auftritt der Prinzen, den wir ebenso genossen wie der unglaublich riesige Rest der Massen auf dem Platz des 18. März.
Gegen Ende des Konzertes wurde dann ein gemeinsames ‚Dona nobis Pacem' gesungen, wonach wir wieder in unser ‚Zuhause' aufbrachen, wo wir dann unsere Sachen zu packen hatten, da es am nächsten Morgen in aller Frühe losgehen sollte.
Johanna, Imke, Susanne, Julia



Bericht von J.T. (Lehrer)25. 2. 2018
Bericht von J.T.,
Lehrer, Ökumenisches Gymnasium,
über den 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003


Ich hatte ja keine Ahnung.
Ich hatte ja wirklich keine Ahnung, was mich auf dem ÖKT erwarten würde, selbst im Bus nach Berlin nicht.
Gut, ich war schon auf mehreren Kirchentagen gewesen (einen „frommen“ Kirchentag „unter dem Wort“ und einen Katholikentag (!) inklusive) , aber noch nie auf einem ökumenischen – nicht ganz überraschend: es war der erste – und auch noch so unvorbereitet: ich hatte vorher nicht einmal die Zeit gefunden, das Buch (!) mit den Veranstaltungsankündigungen auch nur aufzuschlagen.

Ich war auch schon mit diversen SchülerInnengruppen aus den verschiedensten Schulen und Altersstufen und zu den unterschiedlichsten Anlässen unterwegs, aber noch nie mit einer so gemischten Gruppe (Jahrgangstufen 9 – 13) mit so vielseitigen Interessen (in fast jeder Kirchentagsveranstaltung hätte jemand von uns sitzen wollen, schien mir).

Mir persönlich fiel wegen des (nicht unerwiderten ) Desinteresses der dafür eigentlich vorgesehenen Studentin die „Beaufsichtigung“ der fünf Teilnehmerinnen aus der Ökumene -AG der 9. Klasse zu. Wir haben dann schnell aus den jeweiligen Nöten eine Tugend gemacht: wenn die Schülerinnen schon mit einem ihnen fremden (!) Lehrer (!!) herumziehen mussten, dann konnten sie zumindest bestimmen, wohin es gehen sollte – wobei mir durchaus ein Vorschlagsrecht eingeräumt wurde, dass allerdings überfüllter Veranstaltungen wegen nicht zum Tragen kam.

Und so verdanke ich Franziska, Imke, Natascha, Nike und Sukeyna (mindestens) dreierlei:
Zum einen einen für mich ziemlich gruseligen Abend mit „Sacro-Pop“- Musik in der Waldbühne. Gruselig weniger, weil mir die Musikrichtung wenig zusagte (ich bevorzuge Blues, Soul – und an diesem Abend von der Bühne herab ausdrücklich und ausführlich verdammte Rockmusik gegenüber HipHop u.ä.m.); gruselig v.a. der abgründigen (Bekenntnis-)Inhalte wegen. (Typus: Wir erlösten sind / werden gerettet, alle anderen werden verdientermaßen zur Hölle fahren, und das ist gut so und für uns eine Grund tiefempfundener Dankbarkeit und Freude – eine so ergreifend schlichte und unterirdisch schlechte „Theologie“ habe ich lange nicht mehr über mich ergehen lassen müssen.)

Zum (ganz!) anderen wäre ich ohne diese 5 niemals am nächsten Tag zur Waldbühne zurückgekehrt, um den Dalai Lama zu sehen, da ich dort nach mancherlei Lektüre(n) wenig Neues und Weiterführendes erwarten konnte. Recht behalten - und weit gefehlt: Mit diesem Charisma (Ingredienzien: herzliche Freundlichkeit, warmer Humor, gedankliche Klarheit, schelmischer Witz) hat er mich beeindruckt wie seltenst sonst jemand. (Von einigen persönlichen Bekannten abgesehen, fällt mir da eigentlich nur Frère Roger aus Taize ein.) – Was seine Lehre betrifft, so war dieser Nachmittag das passende Gegengift zu den selbsternannten Aposteln des Abends zuvor, die allen (!) Andersgläubigen glückstrahlend das Jüngste Gericht und die diesem die obligatorisch folgende ewige Verdammnis versprochen hatten: Niemand möge sich mit anderen vergleichen, sondern sich mit sich selbst messen: alle seien, je für sich, gleich gut und richtig und wichtig. Jedem Lebewesen gehe es letztlich eigentlich nur darum, gut und erfüllt „glücklich“ zu leben. Und jeder Mensch möge versuchen, mit sich selbst ins Reine zu kommen. (oder zumindest mit sich, so wie man ist, leben zu lernen) und dabei andere, wo möglich, zu unterstützen, sie aber wenigstens nicht unglücklich zu machen. Am Ende bedankte er sich herzlich bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen und ihre Aufmerksamkeit trotz der sengenden Hitze und entschuldigte sich allen Ernstes bei allen, denen er vielleicht mangels neuer Erkenntnisse ("Wir sind alle gleich, alle Menschen, Sie und ich“) die Zeit gestohlen habe... mir nicht, dank Sukeyna, Nike, Natascha, Imke und Franziska.

Vor allem aber war die Zeit mit diesen Fünfen die – ohne Übertreibung – interessanteste, anregendste, spannendste, und lohnendste, die ich je mit mir bis dato völlig fremden Schülerinnen verbringen durfte, einfach hinreißend, umwerfend, wunderschön – und ich kann nur hoffen, dass ihnen meine Gesellschaft annähernd ähnlich gut getan hat wie die ihre mir – und dass es irgendwie weitergeht.
Außerdem gab es in Berlin Stunde um Stunde erquickende Bus- und Bahnfahrten, erhellende Nachtgespräche in der gastgebenden Grundschule, überraschende Wiedersehen, aberwitzig viele faszinierende Veranstaltungen und manches mehr; mir wurde sogar ein echtes Erweckungserlebnis zuteil: bei einer Gelegenheit habe ich mich kurz zum Ausruhen auf eine fst leere Wiese geleg, und als ich die Augen wieder aufmachte, fand ich mich umringt von einer fast repräsentativen Auswahl der TeilnehmerInnen dieses außergewöhnlichen Kirchentages: junge und alte Menschen, manche sommerlich(st) gekleidet, manche äußerst formell, ein Rollstuhlfahrer, zwei Mönche, eine kleine Gruppe Helferinnen und Helfer, u.a.m. – alle in gegenseitiger Toleranz auf diesem schönen Flecken Grün. Schön.

Einen Punkt möchte ich noch kritisch ansprechen: Ich halte es schlechterdings für eine Unding, wenn SchülerInnen eines Ökumenischen Gymnasiums, das sich ein christlich-religiöses Profil zuspricht, die an einem für alle anderen freien Wochenende freiwillig an einer fünftägigen Schulveranstaltung, Aufsicht und Regularien inklusive, teilnehmen, indem sie zum ökumenischen Kirchentag, den sie vorbereiten mussten, und nachher für alle Daheimgebliebenen in Wort, Bild, Ton und Internet darstellen müssen, nicht nur nicht für ein oder zwei Tage vom Unterricht befreit werden (wie unsere MitfahrerInnen im Bus), sondern auch noch im unmittelbaren Anschluss daran Klassenarbeiten und Tests zu schreiben haben. Wenn wir wirklich wollen dass Schüler und Schülerinnen initiativ werden und sich engagieren, dass sie motiviert und selbstorganisiert lernen und nicht nur Dienst nach Vorschrift machen, dann sollten wir sie dafür belohnen und nicht belasten.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die uns diese Fahrt ermöglicht haben, sowie bei den TeilnehmerInnen selbst samt F.P., ohne die sie allenfalls halb so schön gewesen wäre- ich hoffe auf eine Wiedersehen mit möglichst vielen von Euch; in zwei Jahren in Hannover, oder jederzeit in Hamburg!


Erwarten
[Foto: Dorothee Sölle]
Die verstorbene Theologin und Schriftstellerin Dorothee Sölle war auch auf diesem Kirchentag eingeladen.


Handeln

Hinweise und Informationen zur Barrierefreiheit dieser Webseite.



Übersehen

[Foto: Plakatwerbung des Ökumenischen Kirchentages]
Kaum zu übersehen war die Werbung für den ÖKT - aber leider nur in Berlin.



Verändern

Die letzten Änderungen wurden durchgeführt in den Rubriken Impressum, Kontakt und Startseite.



Wissen

[Grafik: Sondermarke des Ökumenischen Kirchentages]
Der Ökumenische Kirchentag bekam eine eigene Sondermarke zu 55 Cent.



Nachlesen

Alle, die eine Veranstaltung auf dem ÖKT 2003 nicht besuchen konnten oder den Text nochmal nachlesen möchten, können sich viele der Beiträge auf der offiziellen ÖKT-Webseite ansehen, herunterladen oder ausdrucken.



Ansehen

[Foto: Programmheft des Ökumenischen Kirchentages]
720 Seiten umfasste allein das Programm des ÖKT. Lesen kannst du es auf der Webseite des Ökumenischen Kirchen- tages.



Nachzählen
Insgesamt fuhren 25 Lernende oder Lehrende des ÖG nach Berlin. Davon sind 20 Schülerinnen, drei Schüler und zwei Lehrer.
Eine Liste mit allen Kirchentagsfahrern des ÖG findest du in der Rubrik „Die Gruppe“.


Leben
Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!
1. Korinther 16,13


Copyright 2003 (Jan Philipp Fiedler und Ansgar Gilster) Weitere Informationen in Impressum und Disclaimer